Die Anfänge des Seebades Norderney

Den Anfangsjahren des Seebades Norderney von 1797 bis 1840 widmet sich der Vortrag von Matthias Pausch am 19. Februar im Ostfriesischen Teemuseum Norden.

Historische Karte Norderneys von Karl Ludwig von Le Coq aus dem Jahr 1805 mit dem Inseldorf im Westteil hinter einem Dünengürtel.

Vor 222 Jahren wurde die Einrichtung eines Seebades auf Norderney durch die Ostfriesischen Landstände beschlossen und im Oktober des Jahres 1797 vom preußischen König genehmigt. Im Jahr 1800 folgte die erste offizielle Badesaison mit 250 Gästen. In den Folgejahren wuchs das Seebad beständig, doch kriegerische Zeiten sollten fast das Ende des Seebades bedeuteten: Durch die verheerende Niederlage der Preußen 1806 bei Jena und Auerstedt und dem folgenden Frieden von Tilsit fiel Ostfriesland 1807 zunächst an das Königreich Holland, später an das Kaiserreich Frankreich. In diesen acht Jahren bis Ende 1813 war das Seebad geschlossen, die Einrichtungen zerfielen. Mit großer Mühe gelang ab 1814 der Wiederaufbau. Eine lange Phase des Wachstums und des Wohlstandes begann für das Seebad und die Einwohner der Insel.

Diesen Anfangsjahren des Seebades Norderney von 1797 bis 1840 widmet sich Stadtarchivar und Leiter des Museums Nordseeheilbad Norderney Matthias Pausch am Mittwoch, den 19. Februar, um 19.30 Uhr im Rummel des Ostfriesischen Teemuseums Norden, Am Markt 36.

In seinem 60-minütigen Vortrag mit dem Titel „Das Seebad Norderney ist zur Vollkommenheit gebracht…“ stellt der Referent die bewegten ersten vier Jahrzehnte der Seebadeeinrichtung auf Norderney dar und erläutert diese anhand von umfangreichem Bildmaterial, vielen Reiseberichten und Anekdoten. Der Eintritt kostet 5,00 €, Mitglieder der Museumsvereine zahlen 4,00 €.

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