Enkeltrick per WhatsApp

Norderin wurde betrogen: Bei der Polizei Aurich/Wittmund gehen aktuell vermehrt Hinweise auf den Enkeltrick per Messenger-Dienst ein.

(Foto: LoboStudioHamburg, Thomas Ulrich, pixabay.com, CC0)

Mit vertraut klingenden WhatsApp-Nachrichten geben sich die Betrüger als Sohn oder Tochter mit neuer Handynummer aus und erschleichen sich das Vertrauen ihrer potenziellen Opfer. Die Empfänger der Nachrichten werden im weiteren Verlauf um Hilfe gebeten und beispielsweise fällige Rechnungen zahlen, da der Sohn oder die Tochter aktuell keinen Zugriff auf das Online-Banking habe. Das Anliegen ist immer dringend und es wird behauptet, das Geld zeitnah zurückzahlen zu wollen.

In der vergangenen Woche ist eine 78 Jahre alte Frau aus dem Norder Bereich Opfer dieser Betrugsmasche geworden. Die Betrüger gaben sich per WhatsApp als ihr Sohn aus, der ein neues Handy habe. Die Frau überwies eine insgesamt vierstellige Summe auf das Konto von Betrügern, in dem Glauben, ihrem Sohn aus einer Notlage zu helfen.

Die Polizei rät:

– Nehmen Sie unbekannte Rufnummern nicht einfach als Kontakte auf.

– Werden Sie misstrauisch, wenn Sie über Messenger-Dienste zu Geldzahlungen aufgefordert werden, auch von bekannten Nummern.

– In diesem Fall ist es ratsam, außerhalb von WhatsApp Kontakt zur Person aufzunehmen und zu prüfen, ob die Forderung echt ist.

– Fragen Sie persönlich beim angeblichen Kontakt nach, wenn Sie von einer bis dato unbekannten Rufnummer über Messenger-Dienste wie WhatsApp kontaktiert werden.

– Überprüfen Sie die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen der von Ihnen genutzten Messenger-Dienste.

– Wenn Überweisungen bereits veranlasst wurden, kontaktieren Sie Ihr Geldinstitut, um die Zahlungen im besten Fall rückgängig zu machen!

– Sichern Sie den Chatverlauf für die Polizei.

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