Tee kochen in der Türkei

Das Ostfriesische Teemuseum Norden stellt in diesem Corona-Winter einige seiner Sammlungsstücke online vor, zum Beispiel einen türkischen Teekocher.

Das Ostfriesische Teemuseum Norden stellt in diesem Corona-Winter einige seiner Sammlungsstücke online vor und weist auf die aktuelle Sonderausstellung „Die Welt in einer Tasse Tee – Teekulturen in Ostfriesland“ hin: Bis zum 6. März haben Sie noch Gelegenheit, sich über die unterschiedlichsten Teekulturen zu informieren.

 

Utensil aus der türkischen Teekultur

Das Ostfriesische Teemuseum Norden stellt in diesem Corona-Winter einige seiner Sammlungsstücke online vor, zum Beispiel einen türkischen Teekocher.

Tee ist eines der beliebtesten Getränke in der Türkei. In vielen Bereichen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel beim Einkaufen, bei Gesprächen zwischen Geschäftspartnern oder beim Treffen mit Freunden und Bekannten, wird er stets angeboten. Zudem stellen Teehäuser einen wichtigen gesellschaftlichen Mittelpunkt dar.

Für die Zubereitung des Getränks wird ein ganz spezielles Gerät genutzt: Einen türkischen Teekocher mit dem Namen „Çaydanlık“. Dieser besteht aus zwei Kannen. In der unteren Kanne wird das Wasser erhitzt. Sie besitzt keinen Deckel, denn auf ihr steht die zweite Kanne für den starken Schwarztee. Während des Ausschenkens wird dieser dann mit dem Wasser aus der unteren Kanne individuell verdünnt. Tee und heißes Wasser werden entweder zeitgleich oder nacheinander in die tulpenförmigen Gläser gefüllt. Dabei wird darauf geachtet, diese nicht zu voll zu schenken, denn der obere Rand muss kühl bleiben, damit man das Glas beim Trinken noch bequem halten kann. Zuletzt wird Würfelzucker in den Tee gegeben.

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