Wie lebt es sich im Norden?

Stadt-Land-Check: Wie wir im Norden leben“: Alina Stiegler präsentiert heute im NDR spannende aktuelle Statistiken zu Norddeutschland.

Hamburg (ots) – Stadt- oder Landflucht? Wo lebt es sich besser – in der norddeutschen Tiefebene oder in einer der Großstädte? Für die Reportage „Stadt-Land-Check: Wie wir im Norden leben“ präsentiert Moderatorin Alina Stiegler spannende Antworten – mit aktuellen Berichten, Zahlen und Statistiken. Zu den Themen gehören u. a. die Mobilität, Kriminalität und Gesundheitsversorgung. Wie lange braucht der Krankenwagen bei einem Unfall? Welche Lebensumstände sind für Familien attraktiv? Wie wollen die Menschen im Norden leben und arbeiten? Kann ich auf dem Land E-Autos aufladen? In der ARD Mediathek ist die Sendung vom 4. November an zu sehen. Das NDR Fernsehen zeigt sie am Montag, 8. November, um 21.00 Uhr im Rahmen der ARD Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“. Hier einige Ergebnisse des NDR Zahlenchecks für Norddeutschland.

NDR Fernsehen STADT – LAND – CHECK, am Montag (08.11.21) um 21:00 Uhr. Alina Stiegler testet das Landleben. (Foto: © NDR/casei media GmbH)

Wo ist in Norddeutschland der Anteil von Senior*innen und Kleinkindern am höchsten/niedrigsten?

Der höchste Bevölkerungsanteil von Menschen, die 75 Jahre oder älter sind, findet sich im Jahr 2020 im Landkreis Goslar in Niedersachsen mit 14,8 Prozent. Den geringsten Anteil an Hochbetagten haben die Landkreise Vechta(7,92 Prozent) und Cloppenburg (7,96 Prozent). Diese Kreise sind auch die mit dem höchsten Anteil an unter 3-Jährigen (3,445 bzw. 3,498 Prozent). Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Wo gibt es die meisten/die wenigsten Autos im Norden?

In Wolfsburg kamen im Jahr 2020 auf 1.000 Einwohner*innen 1.111 PKW. Auf Platz 2 rangiert der Landkreis Rotenburg (Wümme) mit 697 PKW auf 1.000 Einwohner*innen. Platz 3 hat der Kreis Frieslandmit 679 PKW inne. Die Städte mit den wenigsten Autos pro 1.000 Einwohner*innen sind Rostock (412 PKW), Bremen (432 PKW) und Hamburg (436 PKW). Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

Wo kann man am besten/am schlechtesten Fahrradfahren im Norden?

Im niedersächsischen Nordhorn könne man laut ADFC-Fahrradklimaindex am besten Fahrrad fahren: Mit einem durchschnittlichen Wert von 2,64 ist das das beste Ergebnis in Norddeutschland. Schlechtester Ort zum Fahrradfahren ist im Norden hiernach Bad Segeberg mit einem Wert von 4,65. Quelle: ADFC

Wo wird am wenigsten eingebrochen?

Die niedrigste Anzahl angezeigter Verbrechen gerechnet auf 100.000 Einwohner*innen verzeichnet in Norddeutschland der Landkreis Ammerland. In diesem Landkreis gab es im Jahr 2020 in der Gemeinde Wiefelstede 12 Einbrüche, in der Gemeinde Edewecht 14. Quellen: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), NDR Recherche

Kriminalitäts-Aufklärungsquote in Niedersachsen

Die Kriminalitätszahlen gehen nicht nur in Niedersachsen seit Jahren kontinuierlich zurück. Im Gegenzug steigt die Aufklärung von Straftaten: 64,28 Prozent im Jahr 2020. Dies ist die höchste Quote im Betrachtungszeitraum seit 1990. Zum Vergleich: Vor 10 Jahren lag die Aufklärungsquote bei 62,91 Prozent, vor 20 Jahren bei 52,94 Prozent und vor 30 Jahren bei 48,53 Prozent. Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 Niedersachsen

Im Anschluss an diese Sendung im NDR Fernsehen läuft am 8.11. um 22.00 Uhr die Reportage „45 Min – Vorfahrt fürs Fahrrad?“, ebenfalls im Rahmen der ARD Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“. Auch der Film ist vom 4. November an in der ARD Mediathek zu sehen.

Sendetermine: ab Donnerstag, 4. November in der ARD Mediathek; Montag, 8. November, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen

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