Teemuseum wieder geöffnet

Seit dem 1. Juni ist das Ostfriesische Teemuseum in Norden wieder geöffnet und zeigt in einer Sonderausstellung Teekulturen der Welt.

Das Ostfriesische Teemuseum hat seit Dienstag, 1. Juni, wieder seine Türen für die Besucher geöffnet. Während der täglichen Öffnungszeiten von 10 bis 17 Uhr kann nun auch die neue Sonderausstellung „Die Welt in einer Tasse Tee – Teekulturen in Ostfriesland“ besucht werden. Da in Ostfriesland neben der hiesigen Teekultur auch zahlreiche andere Bräuche rund um den Tee von vielen Menschen täglich ausgeübt und gepflegt werden, widmet sich die Sonderausstellung 12 Teekulturen mit ihren Besonderheiten aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Teetrinkerinnen und Teetrinker selbst: Menschen verschiedenster Herkunft, die heute in Ostfriesland leben, stellen ihre Teebräuche an interaktiven Medienstationen selbst vor. Durch sie werden die vielfältigen und lebendigen Kulturen des Teetrinkens in Ostfriesland erstmals sichtbar gemacht und die ausgestellten Objekte zum Sprechen gebracht.

 

Von Ostfriesland bis Kasachstan

Seit dem 1. Juni ist das Ostfriesische Teemuseum in Norden wieder geöffnet und zeigt in einer Sonderausstellung Teekulturen der Welt. (Foto: Ostfriesisches Teemuseum)

In filmischen Interviews wird unter anderem über die Jahrhunderte alte chinesische Teekultur, die traditionellen und modernen Teesitten Taiwans, die Bedeutung des Teetrinkens im Iran oder die Rolle des Rooibostees in Südafrika berichtet. In weiteren Beiträgen wird erklärt, wie eine traditionelle marokkanische Teezeit (Foto) abläuft, wie viel das Trinken des Mate in Argentinien mit Gemeinschaft zu tun hat, welche Teesorten in Syrien getrunken werden, welche Zutaten in den indischen Gewürztee gehören oder was bei einer englischen Teatime gerne gegessen wird. Auch die Fragen, warum man in der Türkei zwei Kannen benutzt, auf welche Weise Tee in Kasachstan zubereitet wird und ob man in Russland auch heute noch einen Samowar nutzt, werden beantwortet.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Conerus-Schule/Berufsbildenden Schule Norden entstanden und ist Teil der Gemeinschaftsausstellung „Dat löppt! Wasser in der ostfriesischen Kultur“ des Museumsverbundes Ostfriesland. Gefördert wurde sie durch die VGH-Stiftung, die Sparkassenstiftung Aurich-Norden, die Ostfriesische Landschaft, die Bürgerstiftung Norden, den Förderkreis Ostfriesisches Teemuseum und den Freundeskreis des Norder Museums.

 

Eingeschränktes Angebot

Zurzeit können noch keine museumspädagogischen Angebote durchgeführt werden. Teezeremonien, Führungen und Workshops finden also vorläufig nicht statt. Kinder und Jugendliche haben jedoch die Möglichkeit, mit der Museumsrallye die Dauerausstellung spielerisch zu erkunden. Im Museum gelten die allgemeinen Corona-Verordnungen, über die Sie sich im Detail auf der Homepage des Museums unter www.teemuseum.de informieren können. Der Besuch ist ohne Test und Termin möglich. Da jedoch nur einer begrenzten Anzahl an Besuchern Einlass gewährt werden kann, sind in Ausnahmefällen Wartezeiten möglich. Zum Einchecken wird die Luca App empfohlen.

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