Immobilien immer teurer

Die Preise für Wohnungen und Häuser sind im Altkreis Norden stärker gestiegen als anderswo. Preistreiber sind die Ostfriesischen Inseln.

Wer sich langfristig an der Nordseeküste niederlassen will, muss sich schon seit Jahren mit steigenden Immobilienpreisen auseinandersetzen. Auch die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert. Dies zeigt eine aktuelle Datenauswertung der Immobilienkaufpreise des ersten Quartals 2021 von McMakler (www.mcmakler.de).

 

Ostfriesische Inseln heiß begehrt

Wenig überraschend liegen die Immobilienpreise auf den Ostfriesischen Inseln mit 7.443 Euro pro Quadratmeter an der Spitze des Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr legen die Preise hier um vier Prozent zu.

„Zu keinem Zeitpunkt im vergangenen Jahr haben Immobilien an der Nordseeküste an Attraktivität verloren. Zwar gab es im vergangenen Jahr einige Einschränkungen was die Vermietung von Ferienhäusern und -wohnungen angeht, perspektivisch gesehen ist das Häuschen an der Küste aber begehrter geworden. Das schlägt sich auch in den Preisen nieder“, erklärt Felix Jahn, CEO und Gründer von McMakler.

Die Preise für Wohnungen und Häuser sind im Altkreis Norden stärker gestiegen als anderswo. Preistreiber sind die Ostfriesischen Inseln. (Grafik, Ausschnitt: McMakler (www.mcmakler.de))

Hohes Preiswachstum

Deutlich günstiger ist es noch in Aurich mit 2.082 Euro pro Quadratmeter. Zwar steigen die Preise in Aurich gar um 17 Prozent, im Vergleich zu den Inseln sind sie aber deutlich erschwinglicher. Mit etwas Abstand zur Region Aurich folgt die Region Friesland mit 1.981 Euro pro Quadratmeter mit einer Preissteigerung von neun Prozent, die Region Wittmund mit 1.893 Euro pro Quadratmeter und einer Preissteigerung von 14 Prozent und die Region Emden mit 1.850 Euro pro Quadratmeter und einer Preissteigerung von 16 Prozent.

„Damit steigen die Immobilienpreise in diesen Regionen jeweils um mindestens neun Prozent – ein deutliches Zeichen dafür, dass Corona dem langfristigen Trend von steigenden Immobilienpreisen keinen Einhalt geboten hat. Ein weiterer Faktor ist die Angebotslage auf den Ostfriesischen Inseln. Da es hier nur ein geringes Angebot an Immobilien gibt, weichen Immobilienkäufer auf das Festland aus. Das spiegelt sich ebenfalls in den sehr deutlichen Preissteigerungen in diesen Regionen wider“, erläutert Immobilienexperte Jahn.

Die Datenerhebung von McMakler basiert auf einer Auswertung inserierter Kaufangebote für Häuser und Wohnungen (nur Bestandsbauten, Baujahr bis 2015) verschiedener Immobilienportale für das erste Quartal 2020 und erste Quartal 2021. Da sich jede Immobilie im Baujahr, der Wohnlage und Ausstattung unterscheidet, sind diese Immobilienpreise keine Grundlage für eine exakte Berechnung des Quadratmeterpreises, sondern dienen als Orientierung. McMakler bietet zudem eine kostenlose Immobilienbewertung unter:  www.mcmakler.de/immobilienbewertung/.

Die Kaufpreisanalyse zur deutschen Nordseeküste als Einzelauswertung, erstes Quartal 2021 versus erstes Quartal 2020, kann hier eingesehen werden: www.mcmakler.de/ratgeber/analysen/nordseekueste-ostseekueste#1

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