Corona-Modellkommune Norden

Nach wie vor ist unklar, wann die Stadt Norden das „sichere Öffnen“ von Handel, Gastronomie und Kultureinrichtungen in der Corona-Pandemie erprobt.

Die Stadt Norden sollte nach der Entscheidung des Landes Niedersachsen modellhaft das „sichere Öffnen“ von Handel, Gastronomie und Kultureinrichtungen erproben. Laut niedersächsischer Corona-Verordnung muss ein Modellprojekt der Erprobung von Testkonzepten, von digitalen Systemen zur Kontaktnachverfolgung (wie der Luca-App in Norden) und der Untersuchung der Entwicklung des Infektionsgeschehens in einem Projektgebiet dienen.

Die Stadt Norden hatte sich für das Modellvorhaben im Land Niedersachsen beworben und den Zuschlag erhalten, allerdings wurde der für Mitte April geplante Start zunächst verschoben. Grund war die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Bundestag und Bundesrat haben die Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen (Bundesweite Notbremse). Das Gesetz trat am Freitag, den 23. April in Kraft. Demnach muss in Landkreisen und kreisfreien Städten anhand der vom Robert-Koch-Institut veröffentlichen Zahl der Neuinfektionen geprüft werden, ob in ihrem Gebiet die Sieben-Tage Inzidenzschwelle von 100 dauerhaft überschritten bzw. unterschritten wurde, um dann ggf. hierauf durch entsprechende öffentliche Bekanntmachungen (Allgemeinverfügung) zu reagieren.

 

Start weiterhin unklar

Corona-Hygieneplakat des Landkreises Aurich

Mit dem Norder Projekt sollen Lockerungsschritte des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens und deren Einfluss auf das Infektionsgeschehen identifiziert werden. Es sollen wissenschaftlich belastbare Aussagen getroffen werden, ob und wie sich diese Lockerungen unter den Voraussetzungen des gezielten Einsatzes von Testkonzepten, digitaler Kontaktnachverfolgung und strikter Einhaltung der allgemeinen Corona-Regelungen auf das tatsächliche Infektionsgeschehen vor Ort auswirken.

Allerdings bleibt der Starttermin der modellhaften Lockerungen weiterhin unklar. Zum einen steht eine Überarbeitung der niedersächsischen Corona-Verordnung aus, zum anderen könnten die neuen bundesweiten Regelungen das Modellvorhaben ohnehin überflüssig machen. Mit einer Entscheidung der niedersächsischen Regierung wird in den nächsten Tagen gerechnet.

Die Stadt Norden hat häufige Fragen und Antworten zu dem Thema auf ihrer Homepage zusammengestellt. Wenn Sie weitere Fragen zur geplanten Modellkommune haben, richten Sie diese bitte vorzugsweise an folgende E-Mail-Adresse: modellkommune@norden.de

Eine Übersicht der aktuellen Regelungen im Landkreis Aurich finden Sie auf der Homepage der Landkreisverwaltung:

https://www.landkreis-aurich.de/soziales-gesundheit/gesundheit/aktuelle-informationen-zum-thema-corona.html

 

Corona-Schnelltestzentren in Norden

Jeder in Deutschland darf sich mindestens einmal pro Woche kostenlos mit einem Schnelltest auf Corona testen lassen. Wer das tun möchte, kann sich an eine Arztpraxis, eine Apotheke oder an ein Bürger-Schnelltestzentrum wenden.

Die Stadt Norden stellt eine Auflistung der in Norden zur Verfügung stehenden Teststellen auf ihrer Webseite bereit. Dort finden Sie den jeweiligen Standort der Teststelle sowie Telefonnummern und Hinweise zu den Öffnungszeiten oder zur Terminvereinbarung: Hier geht es zur Auflistung der Corona-Schnelltestzentren.

Apotheken, die Corona-Schnelltests anbieten, finden Sie auf folgender Webseite: Mein Apothekenmanager- Apothekensuche (Covid-19 Schnelltest)

Arztpraxen, die testen, finden Sie auf folgender Webseite: Arztauskunft Niedersachsen

Auf der Webseite können Sie ihren Heimatort angeben und über das Feld “Besonderheit” Corona-Schnelltest auswählen. Dann werden Ihnen alle Praxen mit Testmöglichkeiten angezeigt.

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Hier schreibt die Redaktion von NOR-A, bestehend aus Arne Fiebig (af), Georg Frost (gf), Timo Schneider (ts) und Lisa de Vries (lv).

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