Norder Grüne rufen zum Klimastreik auf

Globaler Klimastreik auch im Altkreis: Norder Grüne rufen zur Teilnahme am globalen Klimastreik auf, der am 25. September in Aurich stattfindet.

Das Wattenmeer und der küstennahe Bereich zeichnen sich durch eine hohe Artenvielfalt aus, die durch einen klimawandelbedingten beschleunigten Meeresspiegelanstieg auf längere Sicht gefährdet sein kann. (Foto: © Stadt Norden)

Unter dem Motto „Kein Grad weiter!“ rufen die Norder Grünen am 25.09.2020 um 11:15 Uhr in der Sparkassenarena in Aurich mit zum globalen Klimastreik auf. Weltweit werden am Freitag Menschen gemeinsam mit „Fridays For Future“ und vielen weiteren Menschen auf die Straße gehen, so auch in Aurich. Ziel ist, den Druck auf die Verwaltungen in den Kommunen und im Landkreis Aurich sowie die Regierungen der Welt zu erhöhen, endlich für das Erreichen der Pariser Klimaziele zu sorgen.

„Dürre, Baum- und Artensterben in Deutschland machen deutlich: Die Klimakrise macht keine Pause,“ sagt der umweltpolitische Sprecher der Norder Grünen, Andreas Hartig. „Nicht nur die Bundes- und Landesregierung vernachlässigen sträflich den Klimaschutz, auch im Landkreis Aurich und in der Stadt Norden passiert wenn überhaupt viel zu wenig: Kohleausstieg ausgebremst, Fehlanzeige bei der Verkehrswende, in Niedersachsen warten wir immer noch auf ein Klimaschutzgesetz und in Norden sitzen Bürgermeister und die Verwaltung seit einem Jahr wichtige Klimabeschlüsse des Rates aus“ so Hartig weiter. „Weltweit leiden oft diejenigen am stärksten unter den Folgen, die am wenigsten zur Klimakrise beitragen. Wir müssen endlich entschlossen handeln und dem Ausmaß der Krise gerecht werden für den Erhalt der Lebensgrundlagen und für die Klimagerechtigkeit. Und damit muss auch in den Kommunen endlich richtig angepackt werden. Die Konzepte liegen auf dem Tisch.“

„Klar ist: Wir haben einen Klimanotstand“, ergänzt Walter Zuber, Sprecher der Norder Grünen. „Wir müssen jetzt schnell und konsequent gegen die Übernutzung unserer natürlichen Lebensgrundlagen vorgehen. Naturnahe Wälder und intakte Moore, der Schutz von Grünland und eine Verringerung des Düngereinsatzes dienen der Artenvielfalt und dem Klimaschutz. Deshalb ist das niedersächsische Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt! so wichtig, wofür auch im Landkreis Aurich Unterschriften gesammelt werden. Jede Unterschrift ist eine Unterschrift für den Klimaschutz.“

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