Körperverletzungen, Schlag gegen Drogenhandel

Im Polizeibericht aus dem Altkreis Norden geht es u.a. um diverse Streitigkeiten und Schlägereien sowie einen Schlag gegen den Drogenhandel in der Krummhörn.

Altkreis Norden (ots) – In Halbemond kam es zu einem Wohnungseinbruch. Unbekannte stiegen in ein Wohnhaus und den angrenzenden Schuppen in der Halbemonder Straße ein. Die Tatzeit liegt zwischen Donnerstag, 20.02.2020, 12 Uhr, und Dienstag, 25.02.2020, 12 Uhr. Entwendet wurde nach ersten Erkenntnissen nichts. Hinweise nimmt die Polizei Norden entgegen unter Telefon 04931 9210.

Ein Autofahrer ist am Montag, 24. Februar nach einem Zusammenstoß mit einer Fußgängerin in Hage geflüchtet. Der Fahrer eines Ford wollte gegen 10.50 Uhr nach links auf die Hauptstraße in Richtung Berum fahren, als sein Auto zurücksetzte. Dabei stieß er nach bisherigem Erkenntnisstand gegen eine Frau, die auf dem Gehweg hinter seinem Auto entlangging. Die 62-Jährige stürzte und wurde leicht verletzt. Ohne sich um die Frau zu kümmern, fuhr der Ford-Fahrer davon. Er konnte wenig später ermittelt werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Auf der Bundesstraße in Norden sind am Mittwoch, 26. Februar zwei Autos zusammengestoßen. Eine 53 Jahre alte Opel-Fahrerin wendete mit ihrem Wagen gegen 16.15 Uhr auf der Bundesstraße und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Audi-Fahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Der Audi A4 wurde in einen angrenzenden Graben geschleudert. Der 46-jährige Audi-Fahrer und die 53-jährige Opel-Fahrerin wurden leicht verletzt. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden liegt schätzungsweise im fünfstelligen Bereich.

Ein Autofahrer ist am Mittwoch in Dornum von der Polizei angehalten worden. Er wurde gegen 12.30 Uhr kontrolliert, als er mit einem VW unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle stellten die Beamten bei dem Mann Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2 Promille. Der 58-Jährige ist zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.

Auf der Osterhuser Straße in Hinte ist am Donnerstagmorgen eine Autofahrerin von der Straße abgekommen. Sie fuhr mit ihrem Renault Twingo gegen 7 Uhr in Richtung Loppersum, als sie in einer Kurve ins Schleudern geriet und in einen Graben rutschte. Der Wagen kam auf dem Dach liegend zum Stehen. Die 20 Jahre alte Fahrerin konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Ein Radfahrer aus Norden war am Donnerstagabend unter Alkoholeinfluss unterwegs. Polizeibeamte hielten den 43-Jährigen gegen 22.40 Uhr auf der Norddeicher Straße an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,5 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Ein 55-jähriger Mann aus Hamburg, der sich seit Tagen im Bereich Greetsiel aufhält und bereits mehrfach auffällig geworden ist, wurde am Freitagvormittag, 28. Februar gegen 11:00 Uhr auf Grund eines ausgesprochenen Hausverbotes sehr aufbrausend, machte verwirrte Angaben und beleidigte und bedrohte umstehende Personen und Polizeibeamte. Letztlich musste er mit Zwang in die Psychiatrie verbracht werden. Polizeilichen Ermittlungen auch zu weiteren Vorfällen wurden aufgenommen.

Ein bislang unbekannter Mann hat am Freitagnachmittag gegen 16:30 Uhr im Warfenweg einen 17-jährigen Jugendlichen aus Norden nach dessen Schilderung grundlos mit einem Messer attackiert und am Rücken sichtbar verletzt. Das Opfer flüchtete in ein naheliegendes Mehrparteienhaus und verständigte von dort die Polizei. Eine örtliche Fahndung nach dem Täter verlief ergebnislos. Der Mann soll ca. 40 Jahre alt sein, dunkle kurze Haare und einen auffällig grauen, längeren Kinnbart tragen. Zur Tatzeit soll er laut Musik gehört und eine Einkaufstasche getragen haben. Hinweise zu dieser Person nimmt die Polizei Norden unter der Telefonnummer 04931-9210 entgegen.

Am Samstagmittag, 29. Februar gegen 13 Uhr schlug ein 19-jähriger Mann aus Norden einen 26-jährigen Fußgänger im Vorbeigehen völlig unerwartet, mit der Faust derart heftig ins Gesicht, so dass dieser mit einer blutenden Gesichtsverletzung zu Boden ging. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. Der Täter konnte ermittelt werden, die Polizei leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein.

Zwischen zwei alkoholisierten Lebenspartnern (57 und 36 Jahre) kam es am Samstagabend gegen 21:00 Uhr im Altendeichsweg in Norden zu Streitigkeiten. Nach anfänglich verbalen Attacken endete der Streit in einer Körperverletzung und Sachbeschädigung. Dabei soll der Mann der Frau einen Tritt auf den Fuß verpasst und sie gewürgt haben. Verletzungen konnten durch die herbeigerufene Polizei nicht festgestellt werden. Der Mann verließ freiwillig das Haus der Frau. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Auf einem Parkplatz in der Straße Am Markt in Norden ist ein Krankenfahrstuhl beschädigt worden. Der motorisierte Rollstuhl war zwischen 9.45 Uhr und 10 Uhr am Fahrradständer vor dem Haupteingang eines dortigen Supermarkts abgestellt. Ein bislang Unbekannter beschädigte in dem Zeitraum die Seitenverkleidung und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne Angaben zu seiner Person zu machen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zu dem Verursacher machen können, werden gebeten sich zu melden unter Telefon 04931 9210.

 

Schlag gegen Rauschgiftkriminalität

Der Polizei ist am Donnerstag, 27. Februar ein Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität gelungen. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln wurden am Donnerstag, 27.02.2020, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich mehrere Wohnungen im Bereich Krummhörn und Emden durchsucht. Die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Aurich / Wittmund wurden dabei unter anderem von der Diensthundeführergruppe aus Aurich und Einsatzkräften des SEK unterstützt. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen konnten die eingesetzten Beamten Betäubungsmittel, Schreckschusswaffen und Messer sicherstellen. Die Auswertung der beschlagnahmten Gegenstände dauert noch an.

Vier Männer wurden festgenommen und noch am Donnerstag einem Haftrichter des Amtsgerichts Aurich vorgeführt. Gegen die vier Beschuldigten wurde Haftbefehl erlassen. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft.

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