Doch kein Tesla in Ostfriesland

Der US-amerikanische E-Auto-Konzern Tesla hat sich bei seiner Standortsuche für Berlin und gegen Ostfriesland entschieden.

Ein Elektromobil der Marke Tesla an einer Ladesäule. (Foto: Tesla)

Nach der Ankündigung eines umfangreichen Stellenabbaus beim Windkraft-Anlagenbauer Enercon suchen das Unternehmen, Politik und Gewerkschaften gemeinsam nach Auswegen aus der Krise. Mitten in diese Bemühungen um den Standort kommt die nächste Enttäuschung für das ohnehin strukturschwache Ostfriesland: Der Tesla-Konzern baut eine Fabrik für Elektroautos und Batterien nahe Berlin, wie Konzernchef Elon Musk am 12. November 2019 ankündigte. Damit hat sich der US-amerikanische Autobauer gegen den möglichen Standort in Emden entschieden, über den im August 2019 Gespräche mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) geführt wurden.

Darunter dürfte auch die Vision leiden, Ostfriesland zur Modellregion für E-Mobilität zu machen. Althusmann erklärte zur Tesla-Entscheidung: „Tesla hat uns gestern Abend informiert, dass die Entscheidung für einen anderen Standort gefallen ist. Diese Entscheidung bedaure ich, schließlich hat Niedersachsen als weltweite Topregion in der Automobilwirtschaft viel zu bieten: eine gute Lage im europäischen Verkehrsnetz samt Hafen-Anbindung, eine dynamische Forschungslandschaft und erneuerbare Energien vor der Haustür. Diese Voraussetzungen hat auch Tesla bis zum Schluss gelobt. Das Unternehmen hat uns gegenüber daher angedeutet, dass man bei einer möglichen Suche nach einem weiteren Standort in der Zukunft gerne wieder auf Niedersachsen zurückkommen würde. Das Wirtschaftsministerium ist also weiterhin in gutem Kontakt und guten Gesprächen mit Tesla.“

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Redaktion NOR-A

Hier schreibt die Redaktion von NOR-A, bestehend aus Arne Fiebig (af), Georg Frost (gf), Timo Schneider (ts) und Lisa de Vries (lv).

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