14. Krimi-Festival auf Juist

Spannung auf dem Töwerland: Vom 11. bis 13. Oktober findet das schon traditionelle Krimifestival auf Juist statt.

Nachhaltigkeit und Entspannung: Dafür steht die Nordseeinsel Juist. (Foto: © juist.de)

Zum 14. Mal jährt sich dieses Jahr das schon traditionelle Krimifestival auf Juist: Vom 11. bis 13. Oktober versammelt sich einmal mehr die Krimiszene auf der Insel und alle Krimi-Fans sind eingeladen.

Los geht es mit einer Lesung und einem Interview mit den Autor*innen Sibyl Quinke und Hardy Pundt. Im April 2019 erschien Sibyl Quinkes neues Buch „Der Tod in der Salzwiese“, das auf Juist spielt. Die Protagonisten Bresniak und Lilli fahren nach Juist, um ihren Urlaub zu genießen. Doch die Ruhe hält nicht lange an: Bei einem geführten Spaziergang entdeckt Lilli in den Salzwiesen einen menschlichen Arm. Bresniak wird gebeten, die Ermittlungen auf der Insel zu unterstützen. Die Apothekerin Sibyl Quinke sagt von sich selbst, dass sie „leidenschaftlich gern gerne ihre Opfer vergiftet“…

Hardy Prundts Kindheit klingt eher wie aus einem Astrid Lindgren Buch entsprungen: Er wuchs auf Memmert auf, wo die Großeltern und sein Vater Inselvogte waren. Zur Schule gegangen ist er zuerst auf Juist. Das Thema seines Buchs „Strandleiche“ besitzt durchaus Aktualität: Auf der Insel Juist erhitzt eine geplante Deicherhöhung die Gemüter. Wegen des steigenden Meeresspiegels scheint sie zum Schutz der Insel unumgänglich, doch nicht alle teilen diese Meinung. Als schließlich eine Leiche am Strand gefunden wird, bleibt Kommissarin Tanja Itzenga und ihrem Kollegen Ulferts nicht viel Zeit, denn die nächste Flut droht alle Spuren am Tatort zu verwischen.

 

Prominente Krimi-Autoren zu Gast

Bei der großen Krimigala am Samstag kommen die Autor*innen Regine Kölpin und Max Annas zu Wort. Buchexperte Thomas Koch von der Inselbuchhandlung auf Juist, der das Festival seinerzeit ins Leben gerufen hat, moderiert die Veranstaltung. Regine Kölpin lebt seit ihrem 5. Lebensjahr an der Nordseeküste. Sie schreibt neben Krimis auch Romane und Geschichten unterschiedlicher Genres, ihre Arbeiten sind mehrfach ausgezeichnet worden. Zum Krimifestival auf Juist liest sie aus ihrem „heiteren“ Küstenkrimi mit dem humorigen Titel „Ins Watt gebissen“: In Tjarkshusen in Friesland hat der Kurdirektor Alois Winterscheid gleich hinter dem Haus des alten Eigenbrötlers Ino Tjarks ins Gras (der Salzwiese) gebissen. Und weil Ino nie ein Hehl daraus gemacht hat, was er von den Plänen hält, die der Bayer Alois für eine neue Touristenattraktion an der Küste Frieslands hatte, steht er nun unter Mord-Verdacht. Da hilft nur eines: gemeinsam mit seiner patenten Haushälterin Gerda und der Bäckerin Theda den wahren Mörder zu schnappen!

Max Annas ist in Westdeutschland aufgewachsen und hat die letzten Jahre der DDR genutzt, um sich dort umzusehen und Freundschaften zu schließen. Im Juli 1989 wurde ihm die Einreise schließlich verwehrt. Er arbeitete lange als Journalist, lebte in Südafrika und wurde für seine Romane mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis auszgezeichnet.

Den Juister Detektivausweis, der als Eintrittskarte dient, gibt es nur für das gesamte Wochenende zum Preis von 15,- € im Online-Shop vom juistbuecher.de.

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