Energieberater treffen sich in Norden

Einer Einladung des Klimaschutzmanagements Norden/Juist sind am 18.05.2016 acht Vertreter der (ost-) friesischen Gebäudeenergieberater gefolgt, um Möglichkeiten zu besprechen und Vorschläge zu erarbeiten, wie die Zahl der Gebäudeenergieberatungen in beiden Kommunen gesteigert werden kann.

Der Gebäudesektor ist in Deutschland für knapp ein Drittel der CO2-Emissionen und ca. 40 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich und sowohl in Norden als auch auf Juist spielt er in den CO2-Bilanzen eine tragende Rolle.

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Durch eine Steigerung der energetischen Sanierungsquote lässt sich nicht nur der Energieverbrauch für die Wärmebereitstellung senken, sondern auch bedeutende Teilbereiche der CO2-Einsparpotenziale in beiden Kommunen heben. Diese Forderungen sind Bestandteile des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes und stehen in Übereinstimmung mit dem Energiekonzept der Bundesregierung, die den Wärmebedarf des Gebäudebestandes in Deutschland bis 2020 um 20 Prozent senken will (Bezugsjahr 2008); bis 2050 sollen Häuser nahezu klimaneutral sein und den eigenen Energiebedarf nur aus erneuerbaren Energien decken.

Das Land Niedersachsen unterstützt in seinem Energiekonzept die Ziele der Bundesregierung aktiv und setzt sich für eine praxisnahe Förderung von sinnvollen und wirtschaftlich tragfähigen Sanierungen und Teilsanierungen im Gebäudebestand ein.

(v.l.n.r.): Friedrich Lüpkes, Peter Kant, Erich Kleen, Tina Walther, Lutz Aschmann, Jörg Wächter, Reno Janssen, Frank Uphoff, Hinderk Hillebrands (Foto: Stadt Norden)

(v.l.n.r.): Friedrich Lüpkes, Peter Kant, Erich Kleen, Tina Walther, Lutz Aschmann, Jörg Wächter, Reno Janssen, Frank Uphoff, Hinderk Hillebrands (Foto: Stadt Norden)

Bernd Kumstel begrüßte die Gebäudeenergieberater als Leiter des Fachdienstes Umwelt und Verkehr und erläuterte den geplanten Ablauf des Arbeitstreffens. Auch das Klimaschutzmanagement Norden/Juist, vertreten durch Peter Kant und Tina Walther, hieß die Gebäudeenergieberater willkommen und freute sich auf einen zielführenden und konstruktiven Austausch.

Als Vertreter der Gebäudeenergieberatung nahmen teil: Dipl.-Ing. Lutz Aschmann (Gründungsmitglied der Gebäudeenergieberater des ostfriesischen Handwerks e.V.), Dipl.-Ing. Hinderk Hillebrands (Vorstandsmitglied des Deutschen Energieberater Netzwerkes e.V.), Dipl.-Ing. Wilfried Mennenga, Jörg Wächter (Vorstandsmitglied der Gebäudeenergieberater des ostfriesischen Handwerks e.V.), Friedrich Lüpkes (Obermeister der Schornsteinfegerinnung Ostfriesland), Erich Kleen (Vertrieb der Stadtwerke Norden), Reno Janssen (Schornsteinfegermeister) und Frank Uphoff (Schornsteinfegermeister).

Nach einem Kurzvortrag über die Bedeutung der energetischen Sanierung des Gebäudealtbestandes in beiden Kommunen aus Sicht des Klimaschutzmanagements, erfolgte mit allen anwesenden Vertretern ein intensiver Austausch über die Situation der Gebäudeenergieberatung in der Region und die Erstellung einer Liste von praxisnahen Vorschlägen, wie die Zahl der Beratungen in der Stadt Norden und auf Juist erhöht werden könnten. Dabei wurde sowohl die Beratung im Neubaubereich als auch im Gebäudealtbestand berücksichtigt und auch die verfahrenstechnischen Möglichkeiten der Qualitätssicherung bei der Ausführung energetischer Sanierungsmaßnahmen beleuchtet.

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